| |
|
Vom Moment des Erkennens einer Aufgabenstellung bis zur Fertigstellung
eines zufriedenstellenden Ergebnisses durchläuft eine Ideenfindung mehrere Entwicklungsstufen.
|
|
|
|
Jede dieser Phasen hat ihre Besonderheiten. In jeder Phase gilt es, den Augenmerk auf bestimmte Schwerpunkte zu richten. Und für jede Phase gibt es spezielle Tools und Techniken, die den Prozess gezielt voranbringen können. |
Der Prozess lässt sich in sieben Phasen aufgliedern:
|
|
Phase 1: Problem erkennen Jede Ideenfindung beginnt mit dem bewussten Wahrnehmen eines Problems oder einer bisher ungenutzten Möglichkeit: - Neues Produkt bleibt hinter den Absatzerwartungen zurück - Wieso gibt es keine abwischbaren Jeans? Phase 2: Sachverhalt analysieren Bevor die Suche nach Lösungen beginnt, sollten möglichst viele Informationen zur Thematik gesammelt und untersucht werden. Phase 3: Aufgabenstellung definieren Nun gilt es das Problem zu konkretisieren und damit die Richtung vorzugeben für die anschließende Suche nach Lösungsansätzen. Phase 4: Lösungsalternativen entwickeln In dieser zentralen Phase des Prozesses geht es darum, möglichst viele gute Einfälle zu generieren. Umso größer das Spektrum der entwickelten Alternativen ist, desto wahrscheinlicher ist es, später einen zielführenden Lösungsansatz auswählen zu können. In dieser Phase sollten Kreativitätstechniken eingesetzt werden. => siehe auch Inkubationszeit Phase 5: Lösungsansatz auswählen Es gilt abzuwägen, in wie weit die zuvor gewonnenen Lösungsalternativen die einzelnen Zielsetzungen erfüllen. Mit Hilfe von Bewertungsverfahren lässt sich die Entscheidungsfindung systematisieren. Phase 6: Lösung realisieren Erst durch die Umsetzung der Idee in die Tat wird daraus eine Innovation. Dies ist meist die schwierigste und langwierigste Etappe des Prozesses. Phase 7: Anwendung kontrollieren Nach der Realisierung können Kontrollen aufzeigen, inwieweit die Aufgabenstellung erfüllt wurde. Andererseits können Kontrollen wiederum den Impuls für das Erkennen neuer Problemstellungen liefern. Womit der Innovationsprozess in die nächste Runde gehen kann. Eine klare Trennung der Phasen ist nicht immer möglich oder sinnvoll. Gelegentlich kommt es zu Rückkopplungen, und man kehrt noch einmal zu einer vorherigen Phase zurück. |
|
|
© www.wie-ideen-entstehen.de Die Website für Kreativität, Ideenfindung und Innovation 2007 |