| |
|
Was, bitte schön, hat ein Benzinkanister mit einer Party zu tun?
Natürlich fallen uns zu einem Thema zuerst Dinge ein, die in einem direkten Bezug stehen. Wer neue Ideen gewinnen möchte, muss aber die gewohnten Pfade der Denk- oder Verhaltensweisen verlassen. Die Aufgabenstellung sollte deshalb um eine Komponente erweitert werden, die aus dem bisherigen Raster fällt. Doch wie lässt sich das erreichen? Beispielsweise indem man den Zufall ins Spiel bringt. |
|
|
|
Eine gute Voraussetzung dafür ist, sich schon im Vorfeld ausgiebig mit der Aufgabenstellung zu beschäftigen. Louis Pasteur sagte es kurz und knapp: "Der Zufall begünstigt den vorbereiteten Geist." Wer offenen Auges durchs Leben geht, kann sich von allem und jedem inspirieren lassen: von einer beiläufigen Bemerkung, einem Alltagsgegenstand oder einem scheinbaren Missgeschick. Wie etwa Charles N. Goodyear, der beobachtete wie Rohgummi und Schwefel versehentlich auf einen heißen Herd fielen und dabei vulkanisierten. Dieser "Glücksfall" inspirierte ihn zur Entwicklung des Gummireifens. Wir können vorab nicht wissen, wo und wann uns Lösungen begegnen, und nur selten präsentieren sie sich offensichtlich. Meist wird der mehr oder weniger nahe liegende Zusammenhang erst im Kopf des Betrachters hergestellt. Wo der Zufall herrscht, können wir zwar nicht mit Absicht ein bestimmtes Ergebnis erzielen, aber wir können mit Absicht zufällige Ergebnisse für unsere Zwecke nutzen. Es gibt mehrere Random-Input-Techniken, die genau dies tun:
Externe Links:
|
|
|
© www.wie-ideen-entstehen.de Die Website für Kreativität, Ideenfindung und Innovation 2005 |